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05.11.2014
Allez, Lausanne, allez!

1. Preis beim Wettbewerb für das Stadion in Lausanne !

Die Fussballfans und Kulturfreunde des Waadtlandes dürfen sich freuen: Im Norden der Stadt wird ein neues Stadion mit 12‘000 Sitzplätzen entstehen, das dem rollenden Ball eine Heimat und Grossveranstaltungen eine Bühne bieten soll. Zunächst jedoch freuen sich die Fassaden- und Bauingenieure von Dr. Lüchinger + Meyer im Team mit den Architekten von :mlzd und Sollberger Bögli aus Biel auf die Umsetzung des erfolgreichen gemeinsamen Wettbewerbsprojektes.

Der kompakte Stadionentwurf mit den vier aufgeklappten Ecken als unverwechselbare Erkennungszeichen zielt auf Klarheit und Einfachheit ab. Entsprechend ist die vorgeschlagene Tragstruktur konstruiert, die einen hohen Vorfabrikationsgrad aufweist und sowohl in der Herstellung als auch im Unterhalt sehr wirtschaftlich ist. Eine leichte Dachkonstruktion und eine schalenartige Tribünenkonstruktion in Massivbauweise bilden das eigentliche Tragwerk des Stadions. Dabei bilden Dach und Schale eine statische Einheit. Als Fassade für die Haupttribüne des Stade de football wurde eine funktionale Gebäudehülle konzipiert.

Sämtliche Wettbewerbsentwürfe können vom 05. bis 16. November im Architekturforum Lausanne besichtigt werden.

Mehr Informationen zum Stadion (Stadt Lausanne)

16.10.2014
Prix Acier 2014 – And the winner is …

Die Verbindung Plessur - Halde in Chur gewinnt den Prix Acier 2014. Die aussergewöhnliche Fussgängerverbindung an der Kantonsschule in Chur, deren markante Cortenstahl-Überdachung der umgebenden Landschaft eine neue Prägung verleiht, gehört zu den vier ausgezeichneten Projekten, die die Jury aus insgesamt 36 eingereichten Bewerbungen auslas. Bereits zum zweiten Mal kann sich Dr. Lüchinger + Meyer Bauingenieure über die Verleihung dieses renommierten Schweizer Stahlbaupreises freuen.

Mit dem vom Stahlbau Zentrum Schweiz (SZS) verliehenenen Prix Acier werden Projekte ausgezeichnet, die exemplarisch für die architektonische Qualität und technische Leistungsfähigkeit des Stahl- und Metallbaus sind. Im Vordergrund stehen der kreative und wirtschaftliche Umgang mit dem Material Stahl, technische Innovation und konstruktive Virtuosität. Mit dem Preis werden jeweils Bauherrschaft, Architekt, Ingenieur und Unternehmer geehrt, womit der gesamtheitliche Entstehungsprozess der Bauwerke betont wird. Gemeinsam mit Dr. Lüchinger + Meyer nahmen das Hochbauamt Graubünden, die Architekten Esch.Sintzel GmbH, Zürich und die Tuchschmid AG, Frauenfeld am 15. Oktober 2014 im Audimax der ETH Zürich den Preis Empfang.

Auszug aus der Laudatio: "Das Projekt überzeugt durch die klare architektonische Ausformulierung, die bewusste Materialwahl und das zurückhaltende, aber sehr inspirierende, konstruktive Konzept von Lift, Treppe und Überdachung. Die Konstruktion besticht durch die hochpräzise und in allen Facetten professionelle Ausführung. Es entsteht ein kompositorisches Zusammenwirken, das den Schülern ein intensives räumliches Erlebnis vermittelt."

(Fotgraf: Walter Mair)

31.07.2014
Spirale, Käfer, Schmetterling

Auch in 2014 gaben zahlreiche Wettbewerbe Gelegenheit zum "Dialog der Konstrukteure" bei der Erarbeitung spannender Entwürfe und gleich einige Male Anlass zur Freude über den gemeinsamen Erfolg.

So unterstützten die Tragwerks- und Fassadenplaner von Dr. Lüchinger+Meyer den erstplatzierten Entwurf von BIG (Bjarke Ingels Group) für ein Museum des Uhrenherstellers Audemars Piguet: Eine geometrisch raffiniert konstruierte Spirale, als dynamischer Gegenpol in die ruhige Landschaft des Vallée de Joux platziert. Auch die Zusammenarbeit mit Knapkiewicz + Fickert Architekten im Rahmen des Wettbewerbs Guggach II trug Früchte. Dem wachsenden Bauensemble am Fusse des Zürcher Käferbergs wird in naher Zukunft eine neue Wohnüberbauung hinzugefügt. Dem urbanen Umfeld, das das Zwicky-Areal in Wallisellen prägt, begegneten Ramser Schmid Architekten ironisch mit einem Hochhausentwurf in Schmetterlingsform, das den Beifall der Jury fand. Das ca. 50m hohe Tragwerk des „Papillon“ entwickelten die Ingenieure von L+M.

Weitere Erfolge:

20.06.2014
Ehre, wem Ehre gebührt

Die rund 50 Teilnehmenden der sia-Delegiertenversammlung, die am 23. Mai in Solothurn stattfand, wählten Paul Lüchinger einstimmig zum Ehrenmitglied des Vereins. Gewürdigt wurden damit seine ausserordentlichen Verdienste für den sia und sein wertvoller Beitrag zur Schweizer Baukultur. Seit fast vier Jahrzehnten engagiert sich Paul Lüchinger aktiv und in verantwortlicher Position im Normenwesen, z. B. im Rahmen der "Swisscodes" oder der "Erhaltungsnormen". Zudem machte er sich durch zahlreiche Vorträge, Publikationen und vor allem in der täglichen Arbeit als Bauingenieur um den "Dialog der Konstrukteure" verdient und regte den verantwortungsvollen Umgang mit bestehenden Bauten bzw. Konstruktionen an.

05.06.2014
Oltener Brückenschlag

Eine Brücke wie ein Versprechen. Die elegante Fuss- und Radwegüberführung am Dammweg in Olten, die heute am Rande eines noch unbebauten Brachlandes verläuft, bildet schon bald das markante Eingangsportal des neuen Quartiers Olten SüdWest.

Die Planung und die Gesamtleitung des Baus der 40 m langen Brücke verantworteten im Auftrag der Einwohnergemeinde Olten Dr. Lüchinger+Meyer Bauingenieure, die sich 2010 mit ihrem Wettbewerbserfolg "Quadro" für diese Aufgabe empfohlen hatten. Dabei wurde der ursprüngliche Entwurf einer Zweigelenk-Rahmenkonstruktion aus Spannbeton konsequent umgesetzt. Vier Jahre nach dem Juryentscheid wurde am 4. Juni 2014 das fertiggestellte Bauwerk feierlich eingeweiht. Den zukünftigen Bewohnern des SüdWest-Quartiers steht somit ein Erkundungsweg zur Verfügung, von dem aus sich das Wachsen und Werden des neuen Zuhauses trefflich beobachten lässt.

26.05.2014
Kloster, Klinik und Klavier

Rheinau - die Insel, die den Fluss im Namen trägt, der sie so malerisch umspült, erwacht aus dem Dornröschenschlaf. Und zwar mit Pauken und Trompeten, denn am 26. Mai öffnete die Musikinsel Rheinau ihre Tore. Konzertsäle, Proberäume und Gästezimmer laden künftig MusikerInnen aller Couleur und aus aller Welt dazu ein, sich in der Abgeschiedenheit des Eilands ihrer tönenden Kunst zu widmen.

Die wechselvolle Geschichte der weit über 300 Jahre alten Gemäuer reicht vom einstigen Benediktinerkloster über eine Nutzung als Psychiatrische Klinik bis hin zu Leerstand und schleichender Verwahrlosung. Nun wird in den rücksichtsvoll, aber umfassend sanierten Räumlichkeiten ein neues Kapitel geschrieben.

Um den strengen Anforderungen der Denkmalpflege gerecht zu werden, wurde entschieden, im Zuge der Sanierung nur geringfügig in die historische Bausubstanz einzugreifen. Eingriffe in die bestehenden Tragstrukturen wurden von Dr. Lüchinger+Meyer Bauingenieure geplant, die an der Seite von Bembé Dellinger Architekten das nicht alltägliche Umbauprojekt begleiteten.

17.05.2014
Schiff ahoi!

Alles neu macht der Mai. Mit Abschluss der Sanierung der Uferanlagen und deren feierlicher Einweihung am 16. Mai 2014 wird den Besuchern des Hirsgartens in Cham nun alles geboten, was das Herz des Erholungssuchenden begehrt: den Flaneuren eine geräumige Promenade, den Sonnenanbetern und Badenden eine Holzplattform, den Freunden der Fahrgastschifffahrt eine neue und sehr komfortable Schiffstation. Insgesamt 4.5 Millionen investierte die Gemeinde in die gelungene Aufwertung der Anlagen, die von Vogt Landschaftsarchitekten und Dr. Lüchinger+Meyer Bauingenieure in zwei Bauetappen realisiert wurde.

15.03.2014
Die Wächter des Liberty Village

Mit steinernen Mannsbildern in urbanen Räumen Nordamerikas kennen wir uns aus (vgl. "human nature", NY), möchte man angesichts der "Guardians" behaupten, die jüngst im kanadischen Toronto der Öffentlichkeit übergeben wurden. Doch der Eindruck täuscht, denn die fünf von Pop-Art-Künstler Olaf Breuning entworfenen Steinmännchen-Skulpturen im XXL-Format sind Kreationen aus Aluminium, Bronze und Stahl. Die Figuren, die mit ihren imposanten Höhen zwischen 3 und 6 Metern ihre Wächterrolle vorbildlich erfüllen, wurden in aufwendiger Handarbeit vom Schlierener  Metallbauer Holz & Metall Hoppler gefertigt. Die Ingenieure von Dr. Lüchinger + Meyer unterstützen dessen Planung der verborgenen Tragwerke, um den teilweise abenteuerlich geschichteten Skulpturen die nötige Standsicherheit zu verleihen.

19.02.2014
Best of 2013

Es kommt nicht alle Tage vor, dass die Ergebnisse unserer Arbeit auf eine breite öffentliche Anerkennung stossen. Umso mehr freuen wir uns (gemeinsam mit Gigon / Guyer Architekten), dass die User und Besucher der renommierten Online-Plattform ”swiss-architects” das Würth Haus in Rorschach zum Bau des Jahres '13 wählten. So schliesst sich der Kreis: Vom 1. Rang im Wettbewerb zum 1. Rang in der Gunst der Architekturfreunde. Wir sagen Danke.

21.01.2014
Schön wie ein Citroën

… soll an dieser Stelle nicht als platte Werbebotschaft missverstanden werden, sondern ist das erklärte ästhetische Leitmotiv für die Planer des neuen Schlotterbeck-Areals in Zürich-Albisrieden. Die Perfektion, Funktionalität und zeitlose Eleganz des legendären Citroën DS ("La Déesse") sollen der Gestaltung und der Ausstattung des Umbauprojekts Pate stehen. Der Bezug kommt nicht von ungefähr, wurde doch diese Design-Ikone der mobilen Welt während vieler Jahre in den Ausstellungsräumen der Schlotterbeck-Garage präsentiert.

Entworfen von den Basler Architekten Hans Rudolf Suter und Peter Suter, eröffnet im Jahre 1951, wird nun mit der bevorstehenden Erweiterung die Geschichte des Gebäudekomplexes fortgeschrieben. Eine sorgfältiger Umgang mit dem denkmalgeschützten Bestand und zahlreiche Reminiszenzen an die ursprüngliche Industriearchitektur kennzeichnen den Entwurf der giuliani.hönger architekten, der aus einem Wettbewerbserfolg weiterentwickelt wurde. Auch die Bauingenieure von Dr. Lüchinger + Meyer sahen sich im Zuge der Umbauplanung mit grossen Herausforderungen konfrontiert. Insbesondere die vielfältigen Aufstockungen der Bestandsgebäude, deren schonende Ertüchtigung sowie der zusätzliche Lastabtrag in den Baugrund erforderten kreative und unkonventionelle Lösungen.

Am 1. Februar 2014 lädt die Bauherrschaft potentielle Wohnungsinteressenten zu einem "Tag der offenen Tür" ein.

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