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05.05.2013
Frühling in Rotterdam

Die Natur präsentiert sich wie in jedem Jahr zur Frühlingszeit in einer grossen Leistungsschau, Ingenieure aus aller Welt tun es ihr gleich, folgen dem Ruf des IABSE und versammeln sich vom 6. bis 8. Mai zur „International IABSE Conference“ im holländischen Rotterdam. In mehr als 260 Präsentationen werden Teilnehmer aus 46 Ländern das Thema „Assessment, Upgrading and Refurbishment of Infrastructures“ umfassend und intensiv beleuchten. Auch Dr. Lüchinger+Meyer Bauingenieure AG ist aktiv an der Gestaltung des Kongresses beteiligt. Während Paul Lüchinger als Mitglied des Scientific Committee agiert, wird Matthias Kunze in seinem Vortrag „Ready for Schengen – New construction and renovation of Dock B at Zurich Airport“ im Kontext des Kongress-Schwerpunkts das Umbauprojekt vorstellen, das vor nunmehr fast 500 Tagen mit Inbetriebnahme des neuen Dock B erfolgreich beendet wurde.

25.04.2013
Offene Türen einrennen …

…im wahrsten Sinne des Wortes kann man am 28. April in Rorschach: Das neu eröffnete Würth-Verwaltungs- gebäudes mit Ausbildungs- und Trainingszentrum (WATZ) am Ufer des Bodensees lädt interessierte Besucher zum Tag der offenen Tür ein.

170m lang ist das Bauwerk, das sich mit seiner markanten Glasfassade als neuer land- und seeseitiger Blickfang gleichermassen präsentiert. Der 1. Rang im Wettbewerb 2009 gab den Startschuss für die vierjährige Bau- und Planungszeit, während der Dr. Lüchinger+Meyer als Tragwerksplaner an der Seite von Gigon / Guyer Architekten wirkte. Die besondere technische Herausforderung bestand in der Konstruktion des ca. 25.5m auskragenden Museumsdachs, heute ohne Zweifel eines der besonderen Charakteristika des Bauwerks.

Auch in Zukunft ist das „WATZ“ immer eine Reise wert. Und das nicht nur für die rund 170 Mitarbeitenden, die im Gebäude ihre neuen Arbeitsplätze bezogen haben, sondern auch für die breite Öffentlichkeit: Rund ein Drittel des Baus ist für Kunst, Veranstaltungen und Gastronomie reserviert.

11.04.2013
Wider die Uferlosigkeit

Der Frühling naht, die Lebensgeister regen sich und Spaziergänger und Naturfreunde strömen nach draussen ins Grüne und an die Seen. Damit die Besucher des Volksparks Hirsgarten in Cham sich künftig wieder gefahrlos dem Ufer des Zugersees nähern können, wurde während der kalten Jahreszeit die marode Uferbefestigung saniert. Basierend auf dem erfolgreichen Wettbewerbssiegerprojekt von Vogt Landschaftsarchitekten realisierte Dr. Lüchinger+Meyer Bauingenieure AG im Auftrag der Gemeinde Cham den Bau der neuen Ufermauer. Pünktlich zum Frühlingsbeginn kann nun der erste Bauabschnitt den Passanten übergeben werden.

20.03.2013
Lorbeeren für das Holzhaus

Dass dem nordamerikanischen Kontinent seine traditionell starke Verbundenheit zum Holzhaus noch nicht abhanden gekommen ist, beweist die Preisverleihung des diesjährigen Architizer A+ Awards: Das Projekt Gottshalden wurde in der Kategorie „Single Family House“ mit einer „Special Mention“ prämiert. Der vielbeschäftigten Jury des bedeutenden Architektur-Netzwerks lagen Eingaben aus über 100 Ländern vor.

Wir gratulieren herzlich und freuen uns mit den gewürdigten Rossetti + Wyss Architekten, an deren Seite Dr. Lüchinger+Meyer Bauingenieure die Planung des Projekts mitgestaltete. Das Haus Gottshalden liegt auf einer Hochebene zum Zürichsee und zeichnet sich unter anderem durch die gelungene Einbindung des L-förmigen Gebäudes mit der markant schlichten hölzernen Hülle in den umgebenden Grünraum aus.

16.02.2013
Das Buch zum Bad

Seit dem 29. Januar hat die Zürcher Innenstadt ihren Hotspot des Schwimmsports zurück: das Hallenbad City öffnete seine Türen, Tore und Becken für die Wasserfreunde. Mit klassischer Eleganz, die die Originalarchitektur des Baus konsequent aufgreift, hohem Komfort und Funktionalität präsentiert sich das renovierte Sportbad seinen Gästen. Den hellen Glanz verdankt das Bad nicht zuletzt dem neuen Glasfaltdach, das unter massgeblicher Beteiligung der Fassadenplaner der Dr. Lüchinger+Meyer Bauingenieure AG entwickelt wurde.

Begleitet wird die Inbetriebnahme von einem Lesevergnügen der besonderen Art. Hinter dem nüchternen Titel „Hallenbad City Zürich 2013 - Raum Zeit Gebrauch“ verbirgt sich eine Publikation von ernst niklaus fausch architekten, die in drei Heften ausführlich Geschichte, Umbauprozess und Architektur des Bades beleuchtet. Aufwendig, vielseitig und hochwertig bebildert, angereichert mit Literaturzitaten zur Faszination Schwimmen – ein Muss nicht nur für Sportbegeisterte, sondern auch für Interessierte der Zürcher Baugeschichte und Bäderarchitektur. Die Veröffentlichung erscheint im März und kann direkt bei den Herausgebern bestellt werden.

04.05.2012
Abgehoben

"Ready to flight" hiess es am 1. Dezember 2011, als das neue Dock B am Flughafen Zürich nach eineinhalbjähriger Bauzeit dem Betrieb übergeben werden konnte. Nun folgt konsequenterweise "Take off", eine Ausstellung im neuen Besucherraum des Dock B, die mittels grossformatiger künstlerischer Fotografien, Filmprojektionen und Architekturmodellen anschaulich das Mammutprojekt „Zürich 2010“ dokumentiert, mit dem der Flughafen Zürich die Umsetzung des Schengen-Abkommens realisierte. Diverse Nebenveranstaltungen begleiten die Präsentation.

Zu den ersten Besuchern werden sicherlich die Planer von Dr. Lüchinger + Meyer Bauingenieure AG zählen, die an der Seite von Burckhardt+Partner Architekten in 48 Monaten währender Projektierungszeit den Um- und Neubau des Docks B erfolgreich vom Vorprojekt bis zur Realisierung führten.

Take off, 7.-16. Mai 2012, Besucherraum Dock B, Flughafen Zürich

12.04.2012
Hoch hinaus in Fernost

In der Zeit vom 13.-16. April 2012 findet in der mongolischen Hauptstadt Ulaanbaatar die Baufachmesse Barilga Expo statt. Bereits zum wiederholten Mal stellt sich im Rahmen dieser Leistungsschau das swissmade mongolia-Team vor, zu dem auch die Bau- und Fassadeningenieure von Dr. Lüchinger+Meyer zählen. Nach dem Circus Tower in 2011 wird nun erneut ein Hochhausprojekt präsentiert.

Der BT Tower, ein Zero emission building, wurde im interdisziplinären swissmade mongolia-Team entwickelt. Hierbei stellten die extremen Klimabedingungen - Temperaturschwankungen von -45°C bis +45°C mussten berücksichtigt werden - sowie die hohen seismischen Einwirkungen, die die mitteleuropäischen Standards weit überschreiten, die grössten Herausforderungen für die technischen Planungen dar.

Dr. Lüchinger+Meyer Bauingenieure AG zeichnen verantwortlich für das Façade Engineering und die Entwicklung der Gebäudestruktur.

05.04.2012
Operation am offenen Herzen

Auf dem zwischen den Zürcher Stadtkreisen 3 und 4 gelegenen Kalkbreite-Areal realisieren die Genossenschaft Kalkbreite und die Stadt Zürich ein Bauprojekt, das wie kaum eine anderes aktuelles Bauvorhaben dem ökologischen Zeitgeist verpflichtet ist: Die neu entstehende Wohn- und Gewerbeüberbauung mit innenliegender Tramhalle orientiert sich streng an den Zielen der 2000-Watt-Gesellschaft und den Grundsätzen der Nachhaltigkeit.

Dr. Lüchinger+Meyer Bauingenieure begleitete das verantwortliche Architekturbüro Müller Sigrist Architekten vom erfolgreichen Wettbewerb im Jahre 2008 bis zur Ausführung. Am 3. April 2012 wurde im Beisein der beiden Stadträte Martin Vollenwyder und Dr. André Odermatt feierlich der Grundstein gelegt, bis 2014 soll die vielfältig genutzte Überbauung fertiggestellt sein.

Momentan findet der Besucher des Areals jedoch eine Baustelle vor, bei deren Betrachtung sich Vergleiche mit der Intensivmedizin aufdrängen: Das von pulsierenden Verkehrsadern eng umgebene Baufeld mit der tiefen Baugrube ähnelt einer Operation am offenen Herzen, die Planern und Bauenden einiges chirurgisches Geschick abverlangt.

20.03.2012
4 aus 536

Die Museumslandschaft von Weimar, Hauptstadt der deutschen Klassik und Wiege der Bauhaus-Bewegung, wird mittelfristig um ein vielbeachtetes Gebäudeensemble bereichert. Das Bauhaus-Museum, das derzeit provisorisch in der Kunsthalle am Theaterplatz untergebracht ist, soll 2015 ein würdiges neues Zuhause finden. Dem Ruf der Klassik Stiftung Weimar zum internationalen Architekturwettbewerb folgten 536 Teilnehmer aus der ganzen Welt. Angesichts der Bedeutung des Bauhauses für die Entwicklung der modernen Architektur verwundert dieser enorme Bewerberansturm wenig. 27 Teams wurden schliesslich zum anonymen Wettbewerb eingeladen. Hierbei engagierte sich Dr. Lüchinger+Meyer Bauingenieure als Tragwerksplaner an der Seite des Büros bube. Der Entwurf der Rotterdamer Architekten sieht drei gläserne, transparente Kuben vor, die sich dem Park der benachbarten Weimarhalle zuwenden.

Das internationale Preisgericht vergab am 16. März 2012 lediglich zwei zweite und zwei dritte Preise, bis Ende Juni soll aus diesen vier Entwürfen nun der endgültige Gewinner ermittelt werden. Der bube-Entwurf konnte sich als einer der beiden Drittplatzierten für die Schlussrunde qualifizieren.

23.02.2012
Blickfang am Bahnhof – Der dritte Turm von St. Gallen

Seit geraumer Zeit bietet sich dem SBB-Fahrgast am Bahnhof St. Gallen beim Blick auf dessen Nordseite ein imposantes Schauspiel: hier wächst seit 2008 der Rohbau des neuen Fachhochschulzentrums empor. Aus einem 18 Meter hohen Sockelbau, der von vier Tiefgaragengeschossen „unterkellert“ ist , erhebt sich ein 66m hoher Turm, der städtebaulich Bezug nimmt auf die Türme der Hauptpost und des Rathauses. Im Team mit dem Architekturbüro giuliani.hönger begleitete Dr. Lüchinger+Meyer Bauingenieure die Planungsphase der komplexen Gebäudestruktur vom erfolgreichen Wettbewerb bis zur Realisierung.

Nun ziert ein Baum die Turmspitze, am 21. Februar 2012 wurde Aufrichte gefeiert. Die Wachstumsphase des Gebäudes ist somit abgeschlossen, bereits im kommenden Jahr sollen hier die Abteilungen Wirtschaft, Technik und Soziale Arbeit mit ihren 1700 Studierenden die neuen Räume beziehen.

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