Umbau Dock B, Flughafen Zürich

Bauherrschaft Flughafen Zürich AG, Zürich-Flughafen
Architekten Burckhardt+Partner Architekten Generalplaner, Zürich
Planung 2008-2010
Realisierung 2010-2011
Bausumme 185 Mio. Fr.
Leistungen Tragwerk und Baugrube:
Projektierung
Submission
Realisierung
Totalunternehmer HRS Real Estate AG
Publikation - Ready for Schengen – New Construction and Renovation of Dock B at Zurich Airport - Erhalten zahlt sich aus - Conceptual Planning by the Structural Engineer
Themen Erhaltung/InstandsetzungStahlbauSichtbetonBetonbauInfrastruktur

Das bestehende Dock B am Flughafen Zürich wird nach einer Zwischennutzung als Eventdock wieder als Fingerdock benützt und dazu umfassend umgebaut und erneuert. Nach nur vierjähriger Planungs- und Bauzeit konnte das neue Dock B am Flughafen Zürich als Schlüsselprojekt für die Umsetzung des Schengen-Abkommens in Betrieb genommen werden: Auf einer Länge von 250 Metern und einer Breite von 48 Metern ist im Dock B bei einer Gesamtfläche von 35‘000 m2 die flexible Abfertigung von Schengen- und Non-Schengen-Flügen an neun Dockstandplätzen und acht Busgates möglich.

Das Projekt ist ein herausragendes Beispiel für einen nachhaltigen Umgang des Planerteams mit bestehender Bausubstanz. Eine eingehende Überprüfung der Stahlkonstruktion (Baujahr 1971) legte den Grundstein für den Entscheid, das neue Dock im Sinne eines „Bauens im und mit dem Bestand“ zu realisieren. Mittels einfacher konstruktiver Elemente wurde das Tragwerk ertüchtigt und grosszügig erweitert. Im Zuge des Umbaus wurde für die Grundrissharmonisierung die Tragkonstruktion dem Bestand entsprechend ergänzt, es wurden einzelne Rahmenfelder an die vorhandenen Stahlrahmen angeschlossen. Für die Deckenkonstruktionen kamen Verbunddecken auf einem Sekundärträgerrost zum Einsatz. Mit Hilfe zusätzlicher Stützen und Zugstangen werden die Öffnungen der Geschossdecken in den Erschliessungszonen und Lichthöfen realisiert, Verbände und Rahmen erzielen die erforderliche Horizontalaussteifung der Tragstruktur. Für die markante neue Dachkonstruktion der Zuschauerterrasse wurden als Haupttragglieder Rahmenkonstruktionen aus Stahl gewählt.