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04.05.2012
Abgehoben

"Ready to flight" hiess es am 1. Dezember 2011, als das neue Dock B am Flughafen Zürich nach eineinhalbjähriger Bauzeit dem Betrieb übergeben werden konnte. Nun folgt konsequenterweise "Take off", eine Ausstellung im neuen Besucherraum des Dock B, die mittels grossformatiger künstlerischer Fotografien, Filmprojektionen und Architekturmodellen anschaulich das Mammutprojekt „Zürich 2010“ dokumentiert, mit dem der Flughafen Zürich die Umsetzung des Schengen-Abkommens realisierte. Diverse Nebenveranstaltungen begleiten die Präsentation.

Zu den ersten Besuchern werden sicherlich die Planer von Dr. Lüchinger + Meyer Bauingenieure AG zählen, die an der Seite von Burckhardt+Partner Architekten in 48 Monaten währender Projektierungszeit den Um- und Neubau des Docks B erfolgreich vom Vorprojekt bis zur Realisierung führten.

Take off, 7.-16. Mai 2012, Besucherraum Dock B, Flughafen Zürich

12.04.2012
Hoch hinaus in Fernost

In der Zeit vom 13.-16. April 2012 findet in der mongolischen Hauptstadt Ulaanbaatar die Baufachmesse Barilga Expo statt. Bereits zum wiederholten Mal stellt sich im Rahmen dieser Leistungsschau das swissmade mongolia-Team vor, zu dem auch die Bau- und Fassadeningenieure von Dr. Lüchinger+Meyer zählen. Nach dem Circus Tower in 2011 wird nun erneut ein Hochhausprojekt präsentiert.

Der BT Tower, ein Zero emission building, wurde im interdisziplinären swissmade mongolia-Team entwickelt. Hierbei stellten die extremen Klimabedingungen - Temperaturschwankungen von -45°C bis +45°C mussten berücksichtigt werden - sowie die hohen seismischen Einwirkungen, die die mitteleuropäischen Standards weit überschreiten, die grössten Herausforderungen für die technischen Planungen dar.

Dr. Lüchinger+Meyer Bauingenieure AG zeichnen verantwortlich für das Façade Engineering und die Entwicklung der Gebäudestruktur.

04.04.2012
Operation am offenen Herzen

Auf dem zwischen den Zürcher Stadtkreisen 3 und 4 gelegenen Kalkbreite-Areal realisieren die Genossenschaft Kalkbreite und die Stadt Zürich ein Bauprojekt, das wie kaum eine anderes aktuelles Bauvorhaben dem ökologischen Zeitgeist verpflichtet ist: Die neu entstehende Wohn- und Gewerbeüberbauung mit innenliegender Tramhalle orientiert sich streng an den Zielen der 2000-Watt-Gesellschaft und den Grundsätzen der Nachhaltigkeit.

Dr. Lüchinger+Meyer Bauingenieure begleitete das verantwortliche Architekturbüro Müller Sigrist Architekten vom erfolgreichen Wettbewerb im Jahre 2008 bis zur Ausführung. Am 3. April 2012 wurde im Beisein der beiden Stadträte Martin Vollenwyder und Dr. André Odermatt feierlich der Grundstein gelegt, bis 2014 soll die vielfältig genutzte Überbauung fertiggestellt sein.

Momentan findet der Besucher des Areals jedoch eine Baustelle vor, bei deren Betrachtung sich Vergleiche mit der Intensivmedizin aufdrängen: Das von pulsierenden Verkehrsadern eng umgebene Baufeld mit der tiefen Baugrube ähnelt einer Operation am offenen Herzen, die Planern und Bauenden einiges chirurgisches Geschick abverlangt.

20.03.2012
4 aus 536

Die Museumslandschaft von Weimar, Hauptstadt der deutschen Klassik und Wiege der Bauhaus-Bewegung, wird mittelfristig um ein vielbeachtetes Gebäudeensemble bereichert. Das Bauhaus-Museum, das derzeit provisorisch in der Kunsthalle am Theaterplatz untergebracht ist, soll 2015 ein würdiges neues Zuhause finden. Dem Ruf der Klassik Stiftung Weimar zum internationalen Architekturwettbewerb folgten 536 Teilnehmer aus der ganzen Welt. Angesichts der Bedeutung des Bauhauses für die Entwicklung der modernen Architektur verwundert dieser enorme Bewerberansturm wenig. 27 Teams wurden schliesslich zum anonymen Wettbewerb eingeladen. Hierbei engagierte sich Dr. Lüchinger+Meyer Bauingenieure als Tragwerksplaner an der Seite des Büros bube. Der Entwurf der Rotterdamer Architekten sieht drei gläserne, transparente Kuben vor, die sich dem Park der benachbarten Weimarhalle zuwenden.

Das internationale Preisgericht vergab am 16. März 2012 lediglich zwei zweite und zwei dritte Preise, bis Ende Juni soll aus diesen vier Entwürfen nun der endgültige Gewinner ermittelt werden. Der bube-Entwurf konnte sich als einer der beiden Drittplatzierten für die Schlussrunde qualifizieren.

23.02.2012
Blickfang am Bahnhof – Der dritte Turm von St. Gallen

Seit geraumer Zeit bietet sich dem SBB-Fahrgast am Bahnhof St. Gallen beim Blick auf dessen Nordseite ein imposantes Schauspiel: hier wächst seit 2008 der Rohbau des neuen Fachhochschulzentrums empor. Aus einem 18 Meter hohen Sockelbau, der von vier Tiefgaragengeschossen „unterkellert“ ist , erhebt sich ein 66m hoher Turm, der städtebaulich Bezug nimmt auf die Türme der Hauptpost und des Rathauses. Im Team mit dem Architekturbüro giuliani.hönger begleitete Dr. Lüchinger+Meyer Bauingenieure die Planungsphase der komplexen Gebäudestruktur vom erfolgreichen Wettbewerb bis zur Realisierung.

Nun ziert ein Baum die Turmspitze, am 21. Februar 2012 wurde Aufrichte gefeiert. Die Wachstumsphase des Gebäudes ist somit abgeschlossen, bereits im kommenden Jahr sollen hier die Abteilungen Wirtschaft, Technik und Soziale Arbeit mit ihren 1700 Studierenden die neuen Räume beziehen.

01.02.2012
Regenschirm und Schattenspender

Die Frischluftfreunde unter den Mitarbeitenden der Swiss Re in Adliswil müssen zukünftig weder im Regen stehen noch in der Sonne braten, sondern dürfen sich über einen neuen Witterungsschutz freuen. Die Dr. Lüchinger+Meyer Fassadeningenieure realisierten mit SAM Architekten und Partner AG und Josef Meyer Stahl & Metall AG den neuen Pavillon im Hof der Filiale. Von der Form eines Seerosenblattes inspiriert entwickelte das interdisziplinäre Planerteam in enger Zusammenarbeit eine raffinierte Stahlblech-Konstruktion mit organisch anmutender Geometrie.

Dr. Lüchinger+ Meyer Bauingenieure AG zeichneten verantwortlich für die Tragwerksentwicklung, Gewichtsoptimierung, Geometrieaufbereitung und Wasserführung.

Aktuell ist das Projekt Swiss Re Pavillon in der Zeitschrift Hochparterre (Nr. 1-2 / Januar-Februar 2012 / 25. Jahrgang) publiziert.

04.01.2012
The bath is full

The folded glass roof of the indoor swimming pool “Hallenbad City” is complete, the 50 metre pool has been filled with water for the first time and the countdown to the completion of the overall refurbishment is nearing its end. (The municipal indoor swimming pool reopens on 13 July 2012.)

The facade engineers from Dr. Lüchinger+Meyer developed the folded glass roof on behalf of the city of Zürich together with Ernst Niklaus Fausch Architekten, Tuchschmid and Glas Trösch Swisslamex.

The folded glass elements are integrated into the existing load-bearing structure and span the indoor pool as translucent skylight glazing. The highest point is in the central axis of the roof, and from there it slopes down to the edge of the pool on both sides. The rigid glass corner connections, which are the key technical elements in the structure, are hardly visible because they are integrated into the laminated glass surfaces. .

Dr. Lüchinger+Meyer Bauingenieure AG developed the “folding” glass elements together with its project partners and is responsible for project planning and development, including support and supervision during the execution process.

09.12.2011
Flying buildings

From December 2011 to February 2012, visitors to the FRAC Centre in Orleans can expect to see a very special kind of construction site. During this time, a fleet of mini helicopters known as “quadrocopters” will be circling the exhibition hall of the French architecture centre and constructing a futuristic structure in real time. By the end of the exhibition, 1500 individual blocks will be stacked on top of each other to form a 6m-high model tower block.

The installation is a joint project of the ETH Zurich: Gramazio & Kohler (Architecture and Digital Fabrication) and Dr. Raffaello D’Andrea (Institute for Dynamic Systems and Control) collaborated to design a utopian, futuristic vision of construction linking architecture, production, process technology and engineering.

The engineers at Dr. Lüchinger+Meyer Bauingenieure AG supported the process by analysing the supporting structure of the tower block and developing a façade system for the individual components.

Gramazio & Kohler und Raffaello D'Andrea -  Flight Assembled Architecture / Architectures volantes
FRAC Centre Orléans (Frankreich), 2. December 2011 – 19. February 2012

30.10.2011
Awards for excellent construction

At the end of September 2011, for the 16th time the City of Zurich handed out its awards for excellent buildings. This prize highlights owners and architects whose buildings do an especially good job of meeting high standards of architecture and urban planning as well as aspects related to sustainability. This year’s awards consider buildings erected in the City of Zurich between 2006 and 2010. From 100 candidates submitted, the jury selected eleven winners.

The structural engineers, CAD technicians and facade designers at Dr. Lüchinger + Meyer are proud to have been heavily involved in the planning of three buildings which were presented awards. During the renovation and expansion of the headquarters of the SIA (Swiss Association of Engineers and Architects) in 2006/2007, the L+M team were given responsibility for the support structure and provided assistance from the competition phase to its completion. In a similar function, they provided support during the redesign of Limmat Place, which has meanwhile become a landmark in District 5 because of its striking roof. At the Leutschenbach School, the facade engineers from Dr. Lüchinger + Meyer researched and worked out a technical solution for giving the school an impressive transparent shell.

22.10.2011
A dash of colour for Novartis

The existing facade of the Novartis childcare centre in Basel is being decorated – colourful larch beams from Engadin add a rainbow of playful decorative elements to the existing concrete facade.

The facade engineers from Dr. Lüchinger + Meyer, under a contract from Metall Werk Zurich AG, are responsible for the dimensioning of the anchor brackets. During this project, stainless steel brackets are being turned into universal anchoring components that can be used anywhere. An optimal interplay between fixed anchor points and those “floating” on the facade guarantee optimal mounting of the wooden materials.

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